Lieder und Chansons aus Theresienstadt u.a. von Viktor Ullmann, Pavel Haas, Hans Krása, Gideon Klein, Adolf Strauss, Martin Roman und Ilse Weber.
Theresienstadt steht für Ghetto, Hunger, Seuchengefahr, für überfüllte Quartiere, inhumane hygienische Zustände, Angst vor Deportation, körperliche und seelische Entkräftung. Es ist aber auch Synonym für Nazi-Propaganda („Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“), für das Vorgaukeln mustergültigen jüdischen Lebens. Ein Täuschungsmanöver der perfidesten Art, das auch deshalb gelingen konnte, weil die vielen dort inhaftierten Künstler innerhalb gewisser Freiräume kulturelle Aktivitäten entfalteten: Konzerte, Opern- und Theateraufführungen, Kabarett, Lesungen, Ausstellungen.
Das Konzert wird moderiert und spannt seinen Bogen vom klassischen Liedgenre bis zur Unterhaltungsmusik - alles Musikstücke, die auch heute im gängigen Repertoire gut aufgehoben wären (Wolfgang Holzmair).
Preludio al Concerto: 19:00 Uhr
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