Mirella Ricciardi, geboren in Kenia als Tochter eines ehemaligen italienischen Kavallerieoffiziers und einer Schülerin Rodins, wuchs inmitten der Widersprüche des Kolonialismus auf. Sie hielt ihre Welt in ihren Fotografien ostafrikanischer Gemeinschaften fest und erlangte über Nacht Berühmtheit. Als markante Persönlichkeit vor und hinter der Kamera fand sich Mirella Ricciardi in der künstlerischen Elite Roms der 1960er-Jahre wieder. Dort wurde sie bewundert, fotografiert, und ihre koloniale Herkunft sowie ihre fesselnde Schönheit wurden oft exotisiert.
Die mittlerweile über neunzigjährige Ricciardi weigert sich, sich filmen zu lassen. Ihre Präsenz ist nur durch ihre Stimme und die Bilder spürbar, die sie zulässt. „MIRELLA“ ist eine Meditation über Macht, Schönheit und Verlust. Im Zentrum steht eine Frau, die in ihrem Leben die Spannung zwischen Autorschaft, Sichtbarkeit und Auslöschung auslotet geprägt von einer kolonialen Welt, die sie einst verkörperte, die aber nicht mehr existiert.
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