Schauspiel von Felix Mitterer
Regie: Marcus Strahl
Zum 50. Geburtstag dieses Stücks zeigt die Neue Bühne Wien den grandiosen Erstlingserfolg Felix Mitterers, der ihn in die erste Reihe österreichischer Schriftsteller katapultierte.
Ein Stück von unverminderter Aktualität.
Sebastian bekommt von einem alleinstehenden Pensionisten die Aufmerksamkeit, Zuneigung und das liebende und fördernde Verständnis, das ihm seine Eltern und die dörfliche Gemeinschaft versagen. Unter seiner geduldigen Obhut entwickelt der Junge Fähigkeiten, die durch die brutale Missachtung seiner als minderwertig betrachteten Person brach lagen. Er lernt sprechen, rechnen und Flöte spielen.
Aber als der Junge, in seiner Naivität, eines Tages die Andersartigkeit des weiblichen Geschlechts an einem badenden Mädchen bestaunt, brandmarkt ihn die Dorfgemeinschaft als potentiellen Sittlichkeitsverbrecher. Das stille Glück der beiden gesellschaftlichen Außenseiter ist in Gefahr.
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