Die Römer bestatteten ihre Toten außerhalb der Stadt auf Friedhöfen, die entlang der Straßen lagen. Im Gräberfeld Ost im Bereich des heutigen Bahnhofs werden seit über 150 Jahren menschliche Überreste und Grabbeigaben gefunden.
Im Rahmen von Rettungsgrabungen konnten zwischen 2004 und 2010 insgesamt 135 Körpergräber und 292 Brandbestattungen freigelegt werden. Bis dato wurden 153 Tote mit Methoden der digitalen Archäologie und Bioarchäologie untersucht.
Die Forschungen geben Aufschluss über die Belegungszeit des Gräberfeldes sowie über seine räumliche Entwicklung. Anhand der Skelette wurde versucht festzustellen, in welchem Alter die Menschen verstarben, welches Geschlecht sie hatten oder ob sie an Krankheiten litten.
Vortragende: Mag. Michaela Greisinger, MMag. Magdalena Waser (Stadtmuseum Wels); A.o. Univ.-Prof. MMag. Dr. Sylvia Kirchengast PhD, Dr. Dominik Hagmann BA MA (Department für Evolutionäre Anthropologie, Universität Wien), Gesellschaft für Archäologie in OÖ.
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