Jelena Popržan erfindet sich wieder einmal neu – und bleibt sich trotzdem treu. Die charismatische und vokal nuancenreiche Violaspielerin, Sängerin und Soundkünstlerin aus der Vojvodina (Serbien), die mit Ensembles wie Catch-Pop String-Strong, Sormeh und Madame Baheux der hiesigen Musikszene einige Vitalität injiziert hat, stellt nun ein neues Projekt auf die Beine. Mit dabei: Pepe Auer (Sax), Lina Neuner (Bass), Clemens Sainitzer (Cello). In einem Büchlein der Theodor Kramer Gesellschaft fand Jelena die Gedichte der polnisch-wienerischen Poetin Tamar Radzyner (1932–1991) und war tief beeindruckt. Die polnische Jüdin, die im bewaffneten Widerstand war und die Shoah überlebte, fand in Wien und in der deutschen Sprache eine neue Heimat, arbeitete mit Georg Kreisler und Topsy Küppers zusammen und schrieb Gedichte voll heiterem Pessimismus und bitterem Witz . Ihr setzt Jelena Popržan mit einem Liederzyklus ein musikalisches Denkmal. Ein umwerfendes Projekt!
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