Im Mittelpunkt der Raum/Klanginstallation Dark Matter von Lucas Norer steht eine besondere und heikle Aufführungspraxis von Bruckners Werken in Form von Dunkelkonzerten während der NS-Zeit. Dabei wurde das Wiener Konzerthaus völlig abgedunkelt und das Hören von Bruckner als pseudoreligiöse, transzendente Erfahrung im Kontext der nationalsozialistischen Blut und Boden Ideologie beworben.
In Bezug auf die Premiere der Dunkelkonzerte vor 85 Jahren verwandelt Dark Matter im Brucknerjahr 2024 die Minoritenkirche in Wels in ein Raum/Klangsetting. Zu hören gibt es eine Überarbeitung von Bruckners Siebter Symphonie. Sowohl die Inszenierung des Konzertsaals als auch die Klangästhetik verweist auf LaMonte Youngs Dronemusik-Happenings der 1960er Jahre. Ein Neuinterpretation von Bruckners Musik im Kontext der Dunkelkonzerte die seine Musik völlig neu und von ihrem nationalsozialistischen Bezug befreit präsentiert.
http://lucasnorer.com
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